Keine Langeweile in den großen Ferien aufkommen lassen

Die großen Ferien sind nicht nur auf dem Kalender lang. Kinder empfinden Zeit noch anders als Erwachsene, gerade für jüngere Schulkinder werden die Sommerferien deshalb schnell zu einer Ewigkeit. Das kann einerseits ganz wunderbar sein, vor allem wenn bei schönem Sommerwetter viele Freunde in der Nähe sind oder wenn eine aufregende Reise auf dem Plan steht. Selbst der schönste Urlaub deckt aber in aller Regel keine neun Wochen Ferien ab und so muss man sich etwas einfallen lassen, um doch keine Langeweile aufkommen zu lassen. Das Kind beginnt sonst schnell zu quengeln, das zerrt wiederum an den Nerven der Eltern und am Ende ist die ganze Familie gereizt.

So einfach und verlockend es sein kann, hier mit dem Fernseher oder der Spielekonsole Abhilfe zu schaffen: Vor allem jüngere Kinder sollten so nicht ihre Sommerferien verbringen. Deutlich sinnvoller ist es, sich über Programme von Ferienfreizeiten zu informieren, die in vielen Gegenden angeboten werden. Je nach Angebot sind hier ein- oder mehrtägige Ausflüge denkbar oder auch nur stundenweise Beschäftigungen. Auch bieten manche Bibliotheken oder Museen besondere Angebote für die großen Ferien an.

Für kleinere Kinder ist auch bereits schon Camping im eigenen Garten interessant. Auch wenn man nicht weit gehen muss und das Zelt nur wenige Meter vom Haus entfernt steht, ist es trotzdem etwas ganz anderes, als im Bett zu schlafen. Die Ferien bieten sich auch an, um die Umgebung einfach noch einmal neu zu erkunden. Bei langen Streifzügen mit Freunden findet man ganz bestimmt noch Dinge, die einem bisher so noch nicht aufgefallen sind.

Dazu kann man auch – vielleicht sogar zusammen mit anderen Eltern – selbst Abwechslung für die Ferien organisieren und die Kinder gegenseitig mit zu Ausflügen oder auch ins Freibad nehmen. Wer ganz auf der sicheren Seite sein will, denkt hier auch gleich über einen Plan B für schlechtes Wetter nach, damit es keine allzu enttäuschten Gesichter gibt.

Sport ist Intelligenztraining

Wer sich bewegt, ist schlau! Und das nicht nur deshalb, weil der Körper in Bewegung kommt, sondern weil regelmäßiges Ausdauertraining auch die Intelligenz fördert.
Gemessen wurde das einmal mit Sprachvermögen, geometrisches sowie mathematisch und technisches Denken. Es zeigten sich klare Zusammenhänge zwischen Ausdauersportarten und Intelligenz. Schnell- und Muskelkraft betonte Sportarten schnitten schlecht ab.

Intelligenztests konnten von Ausdauersportlern besser gelöst werden. Gemessen wurde vor Aufnahme des Trainings und drei Monate danach. Es zeigte sich klar: Ausdauertraining steigert die Intelligenz.

Die Forscher fanden verschiedene Erklärungen hierfür. Durch das trainierte Herz-Kreislaufsystem werden vermehrt wichtige Stoffe für das Gehirn zur Verfügung gestellt. Ein anderer Ansatz ist, das vor allem bei laufsportlichen Betätigungen in schwierigem Gelände ein Plus erzielt wird. Nordic Walking oder Trailrunning wird auf Wegen gemacht, wo jeder Schritt bewusst gesetzt werden muss. Der immense Abwechslungsreichtum von Bewegungsmustern erfordert vom Gehirn ein hohes Maß an Arbeit. Um diese Koordinationsaufgaben zu bewältigen, ist solche eine Anstrengung vonnöten, die vergleichbar ist mit dem Lösen von komplexen mathematischen Aufgaben. Das trainiert natürlich auch das Gehirn sowie das räumliche Denkvermögen.
Als Fazit kann man sagen – Ausdauersport stärkt nicht nur den Körper, sonder auch den Geist. Und wie schon die alten Römer in der Antike wussten: Mens sana in corpore sano – In einem gesunden Körper steckt ein gesunder Geist.

Sonnige Zeiten für die Sonnenallergie

Endlich Sommer und dann das: Pickelchen, Pusteln, Bläschen, Schwellungen, Juckreiz, Rötung… Symptome einer Sonnen-/Lichtallergie, die sich direkt auf den der Sonne ausgesetzten Hautbereichen zeigen. Es gibt verschiedene Formen der Sonnenallergie, in Abhängigkeit zu den Auslösern – UV-Licht ist dabei immer ein wesentlicher Faktor. Eine echte Allergie, eine wirkliche Sonnen-Unverträglichkeit gibt es aber nicht – das Sonnenlicht ist für uns lebenswichtig; die Dosis macht das Gift.

Am stärksten vertreten ist wohl die Polymorphe, auch als Sonnenekzem bezeichnete, Lichtdermatose (PLD); sie tritt gerne dann auf, wenn unsere Haut keine Gelegenheit hatte, sich an die Sonne zu gewöhnen (im Frühsommer, oder wenn’s im Winter „ab in den Süden“ geht). Frauen sind häufiger als Männer, und jüngere häufiger als ältere Zeitgenossen betroffen. Pickel, Pusteln, Papeln oder Bläschen verbunden mit Rötung und heftigem Juckreiz zeigen sich wenige Stunden nach der UV-Exposition bevorzugt am Dekolleté, im Nacken-Schulter-Bereich und an den Innenseiten der Arme.

Von Mallorca Akne ist die Rede, wenn bei der Entstehung neben der UV-Strahlung die Inhaltsstoffe von Kosmetika (zum Beispiel von Sonnencreme) eine Rolle spielen. Es kann tatsächlich vorkommen, dass Produkte, welche die Haut vor Sonnenschäden schützen sollen, aufgrund ihrer Ingredienzen (Fette, Emulgatoren, Duftstoffe, Parfums können problematisch sein) in Kombination mit Sonne und Hitze eine solche Reaktion auslösen. Die Hautveränderungen – kleine, entzündete Knötchen, die jucken – ähneln optisch stark der einer gewöhnlichen Akne. Neben dem Gesicht sind oft Schultern, Dekolleté und der obere Rücken betroffen.

Eine phototoxische Reaktion liegt vor, wenn Photosensibilisatoren die Lichtempfindlichkeit unserer Haut erhöhen. Enthalten sind sie in einigen Medikamenten (etwa in Antibiotika), Pflanzen oder auch Parfums. Wir bekommen dann schneller Sonnenbrand mit den bekannten Anzeichen wie Rötung, Wärmebildung, Hautjucken/-brennen bis hin zu Blasenbildung. Die Haut kann entweder großflächig empfindlicher sein (etwa durch die Einnahme von Medikamenten) oder nur an Stellen, wo unsere Haut mit Photosensibilisatoren wie Pflanzen oder Parfums (Vorsicht bei Bergamotte-Öl) in Kontakt gekommen ist.

Noch seltener ist die photoallergische Reaktion, deren Auslöser ebenfalls Unverträglichkeiten sind. Die Symptome fallen heftiger aus als bei der phototoxischen „Kollegin“, ähneln der einer Kontaktallergie und treten meist erst in einem zeitlichen Abstand von 12 oder mehr Stunden nach der UV-Einstrahlung auf.

Schnelle Hilfe bei Sonnenallergie
Zuallererst: Raus aus der Sonne. Die Haut mit kaltem Wasser abzuspülen tut gut. Bewährt hat sich die antientzündliche Behandlung mit Cremes oder Sprays, damit die Haut sich wieder stabilisiert und die Beschwerden abklingen. Wir beraten Sie gern, welches rezeptfreie Mittel gegen Ihre spezielle Sonnenallergie gut verträglich und schnell wirksam ist.

Mit Vorsicht genießen

Zur Vermeidung einer Sonnenallergie sollte im Sommer direkter Sonnenbestrahlung in der Zeit zwischen 11 und 15 Uhr aus dem Wege gegangen werden. Kleidung schützt vor UV-Strahlung – Menschen, die in sonnenverwöhnten Regionen leben, gehen uns diesbezüglich oft mit gutem Beispiel voran, Kopfbedeckung inklusive. Freie, unbekleidete Haut braucht extra Sonnenschutz. Rechtzeitig eincremen, die meisten Mittel benötigen etwas Zeit, um die volle Wirksamkeit zu erzielen. Das Produkt sollte auf den Hauttyp abgestimmt sein – insbesondere bei einer Neigung zu Sonnenallergie. Bestimmte Inhaltsstoffe sind beispielsweise tabu, wenn die Gefahr einer Mallorca-Akne besteht. Da auch Medikamente die Lichtsensibilität steigern können, beachten Sie bitte die Hinweise der Packungsbeilage oder fragen Sie uns.

Österreich isst und kauft zu süß

Überhöhter Zuckerkonsum führt zu Übergewicht, Diabetes und Fettleber. Der aktuelle Diskurs über die Reduktion von Zucker in Lebensmitteln und Getränken wird von der ÖDG sehr positiv gesehen, denn es gibt viel zu viele und bereits sehr junge Menschen, die gefährdet sind – besonders Jugendliche mit niedrigem sozioökonomischen Status. Leistbare, zuckerreduzierte Lebensmittel müssen für die gesamte Bevölkerung leicht zugänglich sein. Aufklärung und die Unterstützung gesünderer Alternativen sind ein Auftrag für die gesamte Gesellschaft.

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